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…für lila Zimtstangen und die, die an der Nadel hängen…

Trennung und Veränderung – Rauhnächte

150 150 lila Zimtstange

Trennung und Veränderung

Ein Zitat von Giannina Wedde von Klanggebet *klick* begleitete mich schon seit Mai 2013 in Form eines „Segens zum Weiterschenken“ Bild das Giannina auf Ihrer Seite auf Facebook gekostet hatte. Sie postete ein wunderschönes Foto mit wunderschönen Farben und folgendem Segenstext:

„Ich wünsche Dir den Mut Veränderungen hinzunehmen und Dich der Anziehung der Dinge hinzugeben, Die deine Seele liebt.“

Allerdings wusste ich bisher nicht warum mich seit Mai 2013 dieses Zitat immer wieder in den Sinn kommt, dann monatelang vergessen schien und sich urplötzlich und glasklar vor meinem inneren Auge manifestierte. Sicher, seit Mai 2013 hat sich in meinem Leben so einiges verändert, privat wie beruflich. Das letzte mal als sich das gepostete Bild vor meinem inneren Auge visualisierte war in der 2. Rauhnacht vom 22. auf den 23. Dezember 2015 die eigentlich für Demut und Hingabe und für den Monat Februar 2016 stand.

Februar – Demut und Hingabe

Dieses Thema der 2. Rauhnacht war ganz und gar nicht mein Thema. Wenn ich mir meine Notizen hierzu anschaue, irritiert, nicht wirklich bei der Sache und mit großen Fragezeichen sowohl im Herzen als auch in den Augen. Und es wurde auch nicht besser , einfacher oder leichter die nächsten Rauhnächte hindurch. Als das Ende der Rauhnächte kam dachte ich immer irgendwas kommt, was, Veränderung, einschneidend, kann nicht sein… Ich sitze fest im Sattel, beruflich, privat, so what?

„Ist Demut diese wertfreie Liebe im Wissen um die kosmische Ordnung, im Anerkennen und Akzeptieren gegenüber dem, was ist, so wie es ist und so wie es werden muss?“
THEODOR FONTANE

Mit diesem zusätzlichen Zitat in meinem Rauhnachtbuch von Anne Stahlkamp und Werner Hartung mit dem Titel RAUHNÄCHTE Zeit für mich aus dem Verlag Neue Erde kam ich zusätzlich nicht klar. In mir sträubte sich so vieles, schließlich bin ich eine Frau die mitten im Leben steht, taff, unabhängig und überhaupt!

  • Akzeptieren was oder wie es ist – gut da konnte ich mitgehen, schließlich war ich mehr als aktiv daran beteiligt, egal ob gut oder schlecht…
  • Akzeptieren so wie es werden muss – das bedeutet doch ich gebe die Zügel aus der Hand, verliere die Kontrolle, ziehe nicht mehr die Strippen, wie man es auch immer deuten mag…

Ich bin einverstanden und gebe mich dem Leben hin

Das war für mich die Essenz der Rauhnachtmeditation zu diesem Thema. Die weiteren Schlüsselsätze waren:

  • Das Leben ist leichter
  • wenn ich mich hingebe bin ich frei
  • wenn ich einverstanden bin spüre ich Erleichterung
  • und in Gedanken geisterte immer das Thema Trennung und Veränderung herum

Demütiger und hingebungsvoller mit mir selbst, denn ich bin es wert

Das konnte ich zur 2. Rauhnacht 2015 und kann es bis heute gut verstehen. Demut und Hingabe zu mir selbst schenkt mir eine innere Haltung die (alle) Dinge positiv zu sehen.

Die zweite Rauhnacht mit dem Thema „Demut und Hingabe“ steht ja für den Monat Februar im kommenden Jahr, also 2016. Und jetzt als die (ich nenne es mal ganz umgangssprachlich und platt) Hammermegaveränderung eingeschlagen hat wie eine Bombe, die keiner, ich ebenfalls nicht, auch nur ansatzweise geahnt hatte, war das Thema der Rauhnacht wieder da Demut und Hingabe und Ich gebe mich mutig der Veränderung hin.

Es kam wie es eben so kam (und nein ich schreibe ganz bewusst nicht es kam wie es kommen musste, denn dies wäre schlicht eine Lüge) und zog mir regelrecht den Boden weg. Ich lebte mich und ging, und zwar mit reichlich Speed und ganz bewusst, durch die verschiedenen Phasen des Verlustes der Trauer hindurch. Ich kannte durch meine Coachingtätigkeit diese vier Phasen, und bin deswegen mit Checkliste und Zeitplanung hindurch. Sicherlich wiederholen sich Teile dieser Phasen in naher oder ferner Zukunft nochmal, doch ich bin mir sicher, denn durchlebt ist fertig, denn ich habe den Mut Veränderungen zu positiv zu akzeptieren.

Trauerphasen

*klickt* hier sind die 4 Phasen der Trauer für meinen Begriff recht gut erklärt, ich nenne nur einmal die Phasen an sich:

  • Erste Phase – nicht wahrhaben wollen
  • Zweite Phase – aufbrechende Emotionen
  • Dritte Phase – suchen, finden, sich trennen
  • Vierte Phase – neuer Selbst- und Weltbezug

Im Moment hänge ich am Ende der 4. Phase und fühle mich ein klein wenig wie „Phönix aus der Asche“. Mein Selbstwertgefühl ist doch etwas angeknaxt, doch ich bin gefühlstechnisch durchaus auf einem starken und aufsteigenden Ast.

Morgen in der Früh führt mein Weg erst zum Frisör, dann in den Wollladen und dann sehen wir weiter.

Nun wünsche auch ich Euch Mut zur Veränderung, ohne Hammer doch mit Demut und Hingabe,

Gabriele

PS: Es wird spannend 🙂

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