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Die Rauhnächte 2016 auf 2017 – Zeit für mich

150 150 lila Zimtstange

Rauhnächte

Als ich das erste mal auf das Thema der Rauhnächte zufällig beim surfen im Internet traf, war es ein sehr mythologischer Artikel, dennoch ließen mich die Rauhnächte nicht mehr los. Geheimnisvoll und sagenumwoben waren für mich die verschiedensten Aspekte die um die Zeit zwischen den Jahren. Dann lies mich das Thema der Rauhnächte nicht mehr los, ich las und las und inzwischen habe ich bereits zum vierten mal die Rauhnächte in aller Stille gefeiert. In aller Stille gefeiert, da Rauhnächte für mich Zeit für mich bedeuten.

Rauhnacht – Zeit für mich

Die 12 Rauhnächte, und eine weitere Nacht (ich feiere 13 Rauhnächte) bedeuten für mich eine ganz persönliche Zeit um mit dem ausklingenden Jahr abzuschließen und mich auf das neue Jahr vorzubereiten. Ich bemühe jedoch kein Orakel und dieses Jahr habe ich auch nicht geräuchert. Auch so mancher anderer oftmals regionaler Brauch habe ich noch nie, bzw. nicht mehr durchgeführt. Vielleicht werde ich bei den nächsten Rauhnächten wieder räuchern, dieses Jahr fühlte es sich für mich jedoch nicht stimmig an. Auch habe ich im Vergleich zu den ganz ursprünglichen Rauhnächten, die Arbeit soll ruhen, bis auf die Jahre zwischen den Jahren gearbeitet. Wenn du dich auch für die Rauhnächte interessierst, wirst du vielleicht bei deiner Recherche wie ich auf sehr unterschiedliche Zeitangaben, Bedeutungen, Praktiken usw. stoßen. Anfänglich war dies für mich sehr verwirrend, inzwischen mache und praktiziere ich einfach was für mich stimmig ist. Einen sehr interessanten Artikel zu der Bedeutung der Heiligen Nächte findest du beim Jahreskreis.

Die 13 heiligen Nächte

Für mich beginnen die heiligen Nächte am 21. Dezember. Konkret mit der Dämmerung am 21. Dezember und enden mit dem Start der Dämmerung am 22. Dezember. Denn mit der nächsten Dämmerung beginnt die 2. Rauhnacht: Die Zeit des 22. auf den 23. Dezember eines jeden Jahres. Am 21. Dezember ist der Thomasnacht und die Wintersonnenwende, die längste Nacht des Jahres. Diese Rauhnacht gehört auch zu den vier wichtigsten Rauhnächte, wobei ich bei meinem System lediglich drei dieser Rauhnächte feiere. Meine Rauhnächte enden mit der 13. Rauhnacht, den 2. auf den 3. Januar unter dem Motto Rückkehr in den Alltag. Wenn du dich für die Herkunft und das Brauchtum der Rauhnächte interessiert, kannst du auch weitere Informationen hier nachlesen.

Die unterschiedlichen Themen der verschiedenen Rauhnächte

Jedes Jahr führe ich eine Art „Rauhnächtetagebuch“. Bei der Vorbereitung zu meinem Text hier auf meinem Blog habe ich natürlich in meinen alten Aufzeichnungen geschmökert und auch meinen Blogartikel zu den Rauhnächten 2015 auf 2016 durchgelesen. Erstaunt war ich, denn mein Fazit der Rauhnächte 2015/2016 waren Trennung und Veränderung, Demut und Hingabe. Mein erster Gedanke war „Holla, und was hat sich im letzten Jahr nicht alles verändert!“ Wer möchte, darf gerne nachlesen was sich in meinem Leben 2016 alles so ereignet hat. Das war wirklich nicht von Pappe!

Übrigens verwende ich zur Inspiration oder Anleitung, wie man es auch nennen möchte das Buch „Rauhnächte, Zeit für mich“ von Anne Stallkamp und Werner Hartung aus dem Verlag Neue Erde.

Mein Jahresthema das sich für mich immer wieder herauskristallisiert hat, 2017 steht für mich unter der Überschrift Gute Laune, Ruhe, Entspannung, Kreativität.

Verbote während der Rauhnächte und was man sonst noch so macht

Ja, ich spinne nicht während der Rauhnächte. Dieses Jahr wollte ich eigentlich, schließlich sollen die Räder ja stille stehen, zur Arbeit bin ich auch gefahren, ergo ein Widerspruch für sich. So habe ich mich ein paar mal an mein Spinnrad gesetzt, jedesmal jedoch einen großen inneren Widerstand gespürt und dann das Spinnrad einfach Spinnrad sein lassen.

Ja, *was man sonst noch so macht* kann ich nicht so wirklich sagen, orakeln, das Wetter des nächsten Jahres vorhersagen, etc. ist auch nicht wirklich etwas für mich. Ich habe für mich jedoch ein großes Bedürfnis mit keinen Altlasten die Rauhnächte zu beginnen. Konkret bedeutet das, dass ich vorher aussortiert, aufgeräumt und geputzt hatte. Während der Rauhnächte habe ich keine Wäsche gewaschen, gebügelt usw. Ich habe sogar meinen kompletten Stash aufgeräumt, kein Wollfitzelchen lag irgendwo rum und ich hatte wirklich sehr viel Zeit für mich.

Euch ebenfalls viel Gute Laune, Ruhe, Entspannung und Kreativität.

Eure Gabriele

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